Werk ohne Autor DE

Do, 05.11.  |  1:00-3:55  |  BR
Untertitel/VT Hörfilm/AD Stereo 

Hochkarätig besetztes und Oscar-nominiertes Meisterwerk von Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck

Mit Tom Schilling, Sebastian Koch und Paula Beer. Kinofilm über drei Epochen deutscher Geschichte!

Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck erzählt in „Werk ohne Autor“ die Entwicklungsgeschichte eines Künstlers vor dem Hintergrund deutscher Vergangenheit des 20. Jahrhunderts. Die Verbrechen des Dritten Reiches, das sozialistische Kulturverständnis der DDR und der Aufbruch der BRD-Kunstszene in den 1960er Jahren bilden Bezugspunkte auf dem Weg eines jungen Malers, seinen eigenen künstlerischen Ausdruck zu finden. In der Hauptrolle spielt der vielfach ausgezeichnete Tom Schilling. An seiner Seite sind unter anderem Paula Beer und Sebastian Koch zu sehen. Bei der Oscar-Verleihung ging „Werk ohne Autor“ nicht nur als Bester fremdsprachiger Film, sondern auch in der Kategorie Beste Kamera ins Rennen.

Neben Tom Schilling, Paula Beer und Sebastian Koch standen u.a. Oliver Massuci und Saskia Rosendahl vor der Kamera von Caleb Dechanel. Das Drehbuch stammt von Florian Henckel von Donnersmarck, der auch Regie führte.

Kurt Barnert (Tom Schilling) studiert Malerei. Bild: Sender / ARD Degeto / Wiedemann & Berg / Nadja Klier
Kurt Barnert (Tom Schilling) studiert Malerei. Bild: Sender / ARD Degeto / Wiedemann & Berg / Nadja Klier
Die DDR in den 1950er-Jahren: Der hochtalentierte Maler Kurt Barnert ist auf dem Weg, ein bedeutender Künstler des Sozialistischen Realismus zu werden. An der Dresdner Kunstakademie lernt er die begabte Modestudentin Elisabeth "Ellie" kennen. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick – und schon bald zieht Kurt als Untermieter in die großbürgerliche Villa von Ellies Familie ein. Dass ihr Vater, der angesehene Frauenarzt Professor Seeband, wegen seiner NS-Verbrechen unter falschem Namen in dem Arbeiter- und Bauernstaat untertauchen musste, ahnt Kurt nicht. Genauso wenig weiß er, dass sich ihre Lebenslinien schon einmal gekreuzt haben: Sein opportunistischer Schwiegervater in spe ist verantwortlich für den Tod von Kurts geliebter Tante, die während der NS-Zeit Opfer des so genannten Euthanasieprogramms wurde. Die Erinnerung an die kunstbegeisterte Verwandte begleitet Kurt sein ganzes Leben. Als er – inzwischen mit Ellie in die BRD geflüchtet – in den 1960ern an der Düsseldorfer Akademie studiert, beginnt Kurt unbewusst, seine Biografie zu verarbeiten.

Darsteller:
Tom Schilling (Kurt)
Paula Beer (Elisabeth)
Sebastian Koch (Professor Seeband)
Ina Weisse (Martha Seeband)
Saskia Rosendahl (Elisabeth May)
Oliver Masucci (Prof. Antonius van Verten)
Kamera: Caleb Deschanel

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