Polizeiruf 110: Petra Spielfilm DDR 1982

Mo, 21.09.  |  22:10-23:35  |  MDR
Untertitel/VT Stereo  1982
Petra Langler, eine selbstbewusste junge Frau, kümmert sich um ihren vorbestraften Bruder Jürgen. Eines Tages entdeckt sie, dass er wieder in krumme Sachen verstrickt ist. Diesmal sind es Autodiebstähle. Petra beschwört Jürgen, damit Schluss zu machen. Zu spät bemerkt sie, dass ihr Bruder stark von seinem geistig und körperlich dominierenden Freund Michael Grandel, der auch Petra nicht immer ganz gleichgültig war, beinflusst wird. Dann bergen Taucher aus einem See einen PKW, der mit Autoersatzteilen vollgeladen ist, darin eine Frauenleiche.

Unten im Steinbruch spiegelt sich das Wasser, oben auf der Klippe steht ein Trabi. Ein Mann stößt das Auto über die Böschung, er wird dabei von einem Anrainer beobachtet, der sofort die Polizei verständigt. Als der Wagen später herausgezogen wird, findet man auf dem Rücksitz eine Tote, Petra Langer. Der Mann, der den Wagen versenken wollte, so stellt sich bald heraus, war ihr Bruder Jürgen. Er ist seit Jahren in Autoschiebereien verwickelt und hatte Krach mit Petra, die ihn auf den rechten Weg bringen wollte. Aber ist Jürgen der Mörder seiner Schwester?

Oder ist es Michael Grandel, der den Autoschwarzhandel zusammen mit Jürgen betrieben hat und mit Petra kurze Zeit eine Affäre hatte? Oder sogar Michaels Frau Elvira, die ebenfalls in die Schiebereien verstrickt war und befürchtete, ihren Mann an Petra zu verlieren? Kommissar Reichenbach stößt bei seinen Ermittlungen auf ein kompliziertes Beziehungsgeflecht aus Liebe, Freundschaft, Kumpanei und krimineller Energie.

Darsteller:
Friedemann Eberle (Oberleutnant Reichenbach)
Klaus Nietz (Leutnant Schreiber)
Karin Düwel (Petra Langer)
Jürgen Heinrich (Michael Grandel)
Dieter Bellmann (Jürgen Wittstock)
Brigitte Heinrich (Elvira Grandel)
Hans-Joachim Hildebrandt (Drehbuch und Regie)
Friedhelm Eberle (Oberleutnant Reichenbach)
Roland Holz (Leutnant Weschke)
Klaus-Peter Pleßow (Andreas Kern)
Regie: Hans Joachim Hildebrandt
Drehbuch: Hans Joachim Hildebrandt
Kamera: Walter Laaß
Musikalische Leitung: Peter Gotthardt

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