Sieben Tote hat die Woche Spielfilm Frankreich/Italien 1963 (Symphonie pour un massacre)

Fr, 04.09.  |  14:00-15:50  |  ARTE
Stereo  Film, 1963

ERSTAUSSTRAHLUNG! für den französischen Gangsterfilm von Jacques Deray aus dem Jahr 1963.

Nach einem lukrativen Drogengeschäft geraten fünf Kriminelle in einen Strudel aus Verrat, Misstrauen und Gewalt. Was als gemeinsamer Coup beginnt, entwickelt sich zu einem tödlichen Machtkampf, bei dem jeder versucht, die Beute für sich zu sichern.

Deray gelang ein präzise konstruiertes Kriminaldrama, das zeigt, wie Gier und Misstrauen selbst eingespielte Partnerschaften zerstören können.

Sieben Tote hat die Woche: Jabeke (Jean Rochefort), in einen Trenchcoat gekleidet, beobachtet beim Kaffeetrinken die Szenerie. Bild: Sender /© 1963 Warner Bros. / Entertainment France / Pathe Films / Dear Film / Ultra Film
Sieben Tote hat die Woche: Jabeke (Jean Rochefort), in einen Trenchcoat gekleidet, beobachtet beim Kaffeetrinken die Szenerie. Bild: Sender /© 1963 Warner Bros. / Entertainment France / Pathe Films / Dear Film / Ultra Film
Nach einem lukrativen Drogengeschäft geraten fünf Kriminelle in einen Strudel aus Verrat, Misstrauen und Gewalt. Was als gemeinsamer Coup beginnt, entwickelt sich zu einem tödlichen Machtkampf, bei dem jeder versucht, die Beute für sich zu sichern. Französischer Gangsterfilm von Jacques Deray (1963).

In Paris beschließen die fünf Männer Jabeke, Moreau, Paoli, Clavet und Valoti, gemeinsam in ein großes Drogengeschäft zu investieren. Jeder bringt einen Teil des benötigten Geldes auf, um eine Lieferung von Marseille zu finanzieren. Die Durchführung scheint sorgfältig geplant, doch hinter der Fassade gegenseitigen Vertrauens verfolgt mancher Beteiligter eigene Interessen.

Einer der Männer, Jabeke, schmiedet heimlich den Plan, seine Komplizen auszuspielen und die gesamte Beute für sich zu behalten. Während die Vorbereitungen laufen, wächst das Misstrauen innerhalb der Gruppe, alte Rivalitäten brechen auf und persönliche Beziehungen werden zu Schwachstellen. Als schließlich Moreau von Paoli mit dem Geld in den Zug nach Marseille gesetzt wird, um den Drogendeal abzuschließen, folgt Jabeke ihm inkognito und beginnt sein mörderisches Spiel.

Aus dem gemeinsamen Coup entsteht ein Machtkampf, in dem Verrat, Manipulation und Gewalt die Oberhand gewinnen. Während Jabeke versucht, seine Spuren zu verwischen und die anderen gegeneinander auszuspielen, geraten nach und nach alle Beteiligten in eine Spirale aus Angst und gegenseitigen Verdächtigungen, Tod und Verderben.

Darsteller:
Michel Auclair (Clavet)
Claude Dauphin (Valoti)
José Giovanni (Moreau)
Michèle Mercier (Madeleine Clavet)
Daniela Rocca (Hélène Valoti)
Jean Rochefort (Jabeke)
Charles Vanel (Paoli)
Regie: Jacques Deray
Drehbuch:
José Giovanni
Claude Sautet
Jacques Deray
Kamera: Claude Renoir
Musikalische Leitung: Michel Magne

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