Was du von mir sehen kannst Spielfilm Deutschland 2024
So, 09.08. | 1:05-2:30 | ARTE
Serie/Unterhaltung, 2024
Die 25-jährige Gwen strandet mit ihrem Freund Adam nach einem längeren Auslandsaufenthalt in seiner Heimatstadt. Dort kommen sie bei Adams Bruder Paul und dessen Freundin Nina unter. Während Gwen auf eine Karriere als Physikerin hinarbeitet und sich einen Sommerjob als Dozentin an der Universität sucht, treibt Adam etwas ziellos durchs Leben: Nach mehreren abgebrochenen Ausbildungen versucht er neuerdings, als Fotograf zu arbeiten.
Inspiriert von seinem Bruder Paul, schlägt Adam Gwen schließlich eine offene Beziehung vor. Um Adam nicht zu verlieren, lässt Gwen sich kurzerhand darauf ein. Was als zwangloses Experiment beginnt, entwickelt sich zu einem Strudel unerwarteter Gefühle. Denn auch wenn Gwen sich fest vorgenommen hat, nicht eifersüchtig zu sein, muss sie feststellen, dass die Praxis anders aussieht. Und während sie argwöhnisch beobachtet, wie Adam sich immer wieder mit der freigeistigen französischen Akrobatin Hélène trifft, die mit ihrem Wanderzirkus für ein paar Tage am Stadtrand Station macht, fühlt Gwen sich zunehmend zu dem wissbegierigen jungen Studenten Sebastian hingezogen …
Erst als Gwen und Adam merken, dass sie ihre Beziehung aufs Spiel setzen, beginnen sie, sich mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Aber ist es am Ende gar nicht die Eifersucht, der sich Gwen stellen muss, sondern vielmehr ihre Angst vor dem Alleinsein?
Das Spielfilmdebüt "Was du von mir sehen kannst" von Isabelle Caps-Kuhn ist ein einfühlsames Beziehungsdrama aus dem Jahr 2024. Der Film feierte seine Weltpremiere auf dem Raindance-Filmfestival in London und lief dort im Wettbewerb Best International Feature. Im gleichen Jahr folgte die Fernseherstausstrahlung auf ARTE.
Darsteller:
Sina Genschel (Gwen)
Julius Nitschkoff (Adam)
Ness Kalfon (Hélène)
Paul Ahrens (Sebastian)
Iman Tekle (Nina)
Jannik Mühlenweg (Paul)
Annabelle Mandeng (Professor Rini)
Regie: Isabelle Caps-Kuhn
Drehbuch: Isabelle Caps-Kuhn
Kamera: Konstantin Pape
Musikalische Leitung: Andreas Skandy
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