Die Katze

Mo, 15.06.  |  22:45-0:20  |  NDR
Untertitel/VT Stereo 

Neuverfilmung des Simenon-Klassikers: Ein genialer Coup von Regisseur Dominik Graf mit Götz George und Gudrun Landgrebe: Ganove Probek schickt zwei Komplizen zum Überfall mit Geiselnahme in eine Bank, die Ehefrau des Bankdirektors bringt das Lösegeld. Die ist Probeks Geliebte, die Polizei weiß von nichts und Probek freut sich … jedoch zu früh

Götz George kämpft mit dem Wagen. Bild: Sender

Götz George kämpft mit dem Wagen. Bild: Sender

Götz George und Gudrun Landgrebe. Bild: Sender

Götz George und Gudrun Landgrebe. Bild: Sender

Auf einer Seniorenfahrt treffen sich die bürgerliche Margret und der proletarische ehemalige Polier Siegmar. Aus Furcht vor Einsamkeit heiraten sie. Er zieht mit seiner Katze ein - ein stummes Reibungsfeld. Als die Katze vergiftet aufgefunden wird, beginnt ein klagendes Schweigen, das Haus zur Bühne von Bitterkeit und Verachtung macht. Kommuniziert wird gelegentlich über kleine Zettel. Siegmar fasst seinen Hass in zwei Worten zusammen: "Die Katze".

Auf einer Seniorenfahrt lernen sich Margret, die bürgerliche Witwe eines pleitegegangenen Fabrikanten, und Siegmar, der proletarische ehemalige Polier, kennen.

Weniger aus Zuneigung, sondern mehr aus großer Angst vor dem Alleinsein, entschließen sie sich schon kurz darauf zur Heirat. Siegmar zieht in Margrets Haus und bringt überraschend seine Katze mit, mit der Margret von Anfang an auf Kriegsfuss steht.

Beide haben sechs Jahrzehnte in unterschiedlichen Welten gelebt. Die Kommunikation ist schwierig, die Zärtlichkeiten ungelenk, körperliche Kontakte versiegen bald. Je länger sie zusammenleben desto stärker entwickelt sich die Katze zum Mittelpunkt ihrer Differenzen. Wenn Margret die Katze aus dem Wohn- und Schlafzimmer verbannt, fühlt sich auch Siegmar ausgesperrt.

Als Siegmar krank ist, verschwindet die Katze plötzlich. Auf der Suche nach ihr entdeckt er sie im Keller tot in der Ecke. Rattengift. Siegmar verdächtigt Margret in stummer Anklage. Margret ist enttäuscht, verletzt und findet keine Worte. So beginnt das große Schweigen. Aus Enttäuschung entwickelt sich Bitterkeit. Zwei Menschen, die sich nichts mehr mitzuteilen haben, außer ihrer gegenseitigen Verachtung. Kommuniziert wird gelegentlich über kleine Zettel. Siegmar fasst seinen Hass in zwei Worten zusammen: "Die Katze".

Darsteller:
Götz George (Siegmar)
Hannelore Hoger (Margret)
Catrin Striebeck (Annie)
Thomas Thieme (Hans Dunke)
Regie: Kaspar Heidelbach
Drehbuch: Daniel Nocke
Kamera: Achim Poulheim
Musikalische Leitung: Arno Steffen

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