Wer einmal stirbt dem glaubt man nicht Spielfilm Deutschland 2021

Mo, 22.06.  |  12:30-13:58  |  MDR
Untertitel/VT Hörfilm/AD Stereo  2021

Julia Koschitz und Heino Ferch in einer bittersüß-ironischen Komödie. Nach einem Drehbuch von Uli Brée.

Niemals geht man so ganz – vor allem, wenn den trauernden Ehepartnern die letzte Gewissheit fehlt und plötzlich Zweifel an dem Dahinscheiden aufkommen! Diesen makabren Stoff nimmt „Wer einmal stirbt dem glaubt man nicht“ zum Ausgangspunkt für eine mit bittersüßer Ironie erzählten Komödie. Zur schauspielerischen Höchstform laufen Julia Koschitz und Heino Ferch als Hinterbliebenen-Duo auf, das einander näher und einem perfiden Schwindel auf die Schliche kommt. Roman Knižka und Sabine Waibel spielen ein untotes Ganovenpaar, dessen perfekter Plan zu scheitern droht. In weiteren Rollen sind u.a. Ursula Werner, Gerhard Gerbers, Patrick Güldenberg, Pablo Grant, Bastian Beyer, Sesede Terziyan und Benjamin Piwko zu sehen.

Grimme-Preisträger Dirk Kummer inszenierte die unterhaltsame Geschichte nach einem Drehbuch von Uli Brée.

Clara (Julia Koschitz) und Ulf (Heino Ferch) werden zum Ermittlertandem. Bild: Sender / ARD Degeto / Torsten Jander
Clara (Julia Koschitz) und Ulf (Heino Ferch) werden zum Ermittlertandem. Bild: Sender / ARD Degeto / Torsten Jander
Clara und Ulf trauern um ihre Ehepartner. Obwohl weder am Freitod von Ulfs Frau noch am Gletscherabsturz von Claras Gatten Zweifel bestehen, kann der Tod nicht beurkundet werden, da es keine Leichen gibt. Um sich gegenseitig zu unterstützen, gründen sie eine Zweier-Selbsthilfegruppe und entwickeln dabei überraschende Gefühle füreinander. Als sie Hinweise entdecken, die ihre verstorbenen Ehepartner miteinander verbinden, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach der Wahrheit.

Witwerin Clara (Julia Koschitz) und Witwer Ulf (Heino Ferch) verbindet eine ungewöhnliche Gemeinsamkeit: Beide trauern um ihre Ehepartner, die sie aber nicht für tot erklären lassen können. Zwar besteht weder am mutmaßlichen Freitod von Ulfs Frau Anke (Sabine Waibel) noch an dem tödlichen Gletscherabsturz von Claras Gatten Enno (Roman Knižka) irgendein behördlicher Zweifel, doch für die Beurkundung besteht der paragrafentreue Beamte (Patrick Güldenberg) jeweils auf eine Leiche - und die gibt es in beiden Fällen nicht.

Um sich wenigstens beim emotionalen Loslassen zu unterstützen, gründen Clara und Ulf nach dem zufälligen Kennenlernen eine informelle Zweier-Selbsthilfegruppe. Schon bald erwachen bei der selbstbewussten Parfümeurin und dem erfolgreichen Romanautor überraschende Gefühle, die über die gängige Trauerarbeit weit hinausgehen. Noch mehr erstaunt die beiden jedoch die Entdeckung, dass offenbar auch gewisse Gemeinsamkeiten ihre Ehepartner verbinden. Ein verräterisches Foto von Anke mit Enno, ihr fast zeitgleiches Verschwinden und die Komplizenschaft bei einem millionenschweren Betrug lassen den Verdacht aufkommen, dass sich die Dahingeschiedenen zusammen aus dem Staub gemacht haben. Auch wenn es noch mehr wehtut: Jetzt wollen Clara und Ulf die ganze Wahrheit herausfinden.

Niemals geht man so ganz - vor allem, wenn den trauernden Ehepartnern die letzte Gewissheit fehlt und plötzlich Zweifel an dem Dahinscheiden aufkommen! Diesen makabren Stoff nimmt "Wer einmal stirbt dem glaubt man nicht" zum Ausgangspunkt für eine mit bittersüßer Ironie erzählte Komödie. Zur schauspielerischen Höchstform laufen Julia Koschitz und Heino Ferch als Hinterbliebenen-Duo auf, das einander näher und einem perfiden Schwindel auf die Schliche kommt. Roman Knižka und Sabine Waibel spielen ein untotes Ganovenpaar, dessen perfekter Plan zu scheitern droht. Grimme-Preisträger Dirk Kummer inszenierte die unterhaltsame Geschichte nach einem Drehbuch von Uli Brée. 

Darsteller:
Julia Koschitz (Clara Göss)
Heino Ferch (Ulf Lundin)
Roman Knizka (Enno Göss)
Sabine Waibel (Anke Lundin)
Arnd Klawitter (Axel Fliedermann)
Ursula Werner (Dr. Herta Maria Lundin)
Gerhard Garbers (Karl Lundin)
Patrick Güldenberg (Hagen Grüneis-Klöppel)
Bastian Beyer (Ralf Petersen)
Benjamin Piwko (Köhn Bodyguard von Ralf)
Sesede Terziyan (Leyla)
Kristin Hansen (Sekretärin)
Traudel Sperber (Gundula)
Karin Winkler (Elke)
Margret Völker (Sicherheitsbeamtin Daniela)
Pablo Grant (Pablo)
Beate Weidenhammer (Melanie)
Regie: Dirk Kummer
Kamera: Mathias Neumann
Musikalische Leitung: Stefan Bernheimer
Buch: Uli Bree

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