MDR KULTUR trifft Susanne Kim Filmemacherin aus Leipzig
Sa, 24.10. | 11:00-12:00 | MDR Figaro
In Dresden wurde Susanne Kim 1976 geboren. Das 3. bis 9. Lebensjahr verbrachte sie mit den Eltern in Syrien. Kurz vor dem Mauerfall 1989 flüchtete die Familie über Ungarn und Österreich in die Bundesrepublik und lebte fortan im bayerischen Neumarkt. Nach dem Abitur studierte Susanne Kim bis 2003 an der Universität Leipzig Journalistik und Politikwissenschaften. Parallel dazu besuchte sie 2001/2002 das European Film College in Ebeltoft/ Dänemark. Ihr erster Kurz-Dokumentarfilm "Zusammengebacken" aus dem Jahr 2003 lief auf mehreren internationalen Festivals. Anschließend begann sie mit der Arbeit an ihrem Langzeitprojekt "Auf Reisen mit Frau Berge". Susanne Kim absolvierte verschiedene Praktika im Medienbereich, u.a. bei der deutsch-jüdischen Exilzeitung "Aufbau" in New York oder dem Magazin der Süddeutschen Zeitung in München. 2005 nahm sie am Berlinale Talent Campus teil und 2007 am Nachwuchsprogramm für Filmschaffende TP2 in Erfurt. Dort entwickelte sie die Idee für ihren ersten langen Dokumentarfilm. In "White Box" portraitierte Susanne Kim Empfänger von Arbeitslosengeld II/ Hartz IV in der Stadt Löbau. 2010 wurde er beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig uraufgeführt. 2011 nahm Susanne Kim an der Professional Media Master Class für dokumentarische Filmpraxis und Medienkunst der Werkleitz-Gesellschaft in Halle teil. Dort entstand ihr Kurzfilm "Die Bande", der ebenfalls bei DOK Leipzig vorgestellt wurde. 2016 realisierte sie ihren zweiten langen Dokumentarfilm "Trockenschwimmen", der auch vor dem Kinostart bei DOK Leipzig zur Uraufführung kam. 2019 begann sie mit der Arbeit an "Meine Wunderkammern", der beim International Documentary Film Festival Amsterdam im Wettbewerb Kids&Docs Weltpremiere feierte. Nach weiteren Festivalaufführungen kam er 2021 regulär in die Kinos. Susanne Kim engagiert sich bei "Andoken Ost", einem Verein zur Förderung der Dokumentarfilmkultur in Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen, der sich für den hiesigen Dokumentarfilm einsetzt. Damit ist sie auch für den Mitteldeutschen Teil in die bundesweiten Aktionstage Let's Dok involviert. Das Programm sieht vor, Dokumentarfilme vor allem auc
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